Aktuelles

Neues aus der Branche


28. Mai 2014

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Alles neu macht der Mai? Das gilt anscheinend nicht für den Schrottmarkt, der im Vergleich zum Vormonat kaum Veränderungen brachte. Trotz der Maifeiertage lag die Nachfrage auf April-Niveau, während es bei den Preisen nach monatelangem Preisabfall leichte Korrekturen gab. Die Einkaufspreise der Werke bewegten sich in der Regel bei unverändert bis zu einem Abschlag von zwei bis fünf Euro pro Tonne. Gute Exporte beispielsweise nach Italien glichen den Markt aus. Durch die nachlassenden Frühjahrssammlungen ging der Zulauf an Altschrotten deutlich zurück.

Nach dem starken Preisanstieg befindet sich Nickel wieder in einer Phase der Orientierung. Der Preis für das für die Stahlherstellung benötigte Metall war Anfang des Monats wegen eines Exportstopp des weltgrößten Nickelproduzenten Indonesien auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren gestiegen. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die politische Situation in der Ukraine entwickelt. Sanktionen gegen Russland – einen der wichtigsten Nickel-Akteure –  könnten den Nickelkurs wieder nach oben treiben.

Der Mitte Mai vom Bundeswirtschaftsministerium gemeldete Aufschwung der deutschen Wirtschaft scheint die Schrottwirtschaft nicht zu betreffen. Von einer euphorischen Stimmung sind wir weit entfernt. In den ersten Monaten des Jahres 2014 sind Rohstahlproduktion und Schrottverbrauch zwar Monat für Monat gestiegen, die Erlössituation hat aber nicht Schritt gehalten. Die Nachfrage nach legiertem Schrott soll in den kommenden Monaten konstant bleiben, mit nachhaltigen Preissteigerungen rechnen Experten nicht. Die sinkenden Erzpreise könnten den Roheisen- und Schrottpreis mit nach unten ziehen.



25. April 2014

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Im Ostermonat April hat sich der Schrottpreis leicht erholt und ist vorerst ein wenig gestiegen. Auf den europäischen Nachbarmärkten stellt sich die Situation ähnlich dar. Für Bewegung im Markt sorgten vor allem die türkischen Verbraucher, die an den europäischen Markt zurückkehrten und – ebenso wie indische und pakistanische Händler – zugriffen. Auch unerwartete Preisanhebungen im Segment Späne sorgten am Monatsanfang für Aufwind. Wegen der Osterfeiertage und der guten Auslastung der Werke (laut Wirtschaftsvereinigung Stahl 90 Prozent im ersten Quartal 2014) erhöhten die deutschen Verbraucher ihre Schrotteinkaufspreise leicht – beim Altschrott noch eher als beim Neuschrott.

Marktteilnehmer gaben an, dass die Schrottnachfrage mengenmäßig mindestens der des Vormonats entsprach und alle angebotenen Mengen abgesetzt wurden. Wegen des milden Winters ist ein richtungsweisender Nachfrageschub weiter ausgeblieben, die Schrottnachfrage ist stattdessen eher gleichmäßig verlaufen. Der extrem geführte Wettbewerb verursacht weiterhin erheblichen Wettbewerbs- und Kostendruck bei geringen Margen. Bei der Preisgestaltung besteht kaum Spielraum, ein Abbau der europäischen Überkapazitäten ist nicht absehbar. Für den kommenden Mai rechnen Experten mit unveränderten Schrottpreisen.

Die Preise für Kupfer sinken dagegen weiter, wenn auch erwartete Nachfragen aus China in nächster Zeit Hoffnung bereiten. Denn traditionell erhöhen sich im Mai die Aktivität im chinesischen Bauwirtschaftssektor und somit auch die Nachfrage nach Kupfer aus dem Land. Traditionsgemäß ist das zweite Quartal von der höchsten Nachfrage im Jahr geprägt. Nickel hingegen steigt im Wert, was vor allem an der Krim-Krise und gefürchteten ausbleibenden Lieferungen aus Russland – dem zweitgrößten Nickelproduzenten der Welt – liegt.



28. März 2014

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Zwar geht das Bundeswirtschaftsministerium zurzeit davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Aufschwung befindet, für den Schrottmarkt allerdings war der März ein turbulenter Monat mit vielen „Downs“ und wenig „Ups“.

Bei den Schrottpreisen ist die Talsohle wahrscheinlich erreicht. Letztendlich lagen die Preisabschläge bei durchschnittlich 15 Euro pro Tonne, wobei je nach Werk und Sorte die Reduzierungen unterschiedlich ausfielen.

Der Abwärtstrend lässt sich auch in den Nachbarländern beobachten: Die italienischen Verbraucher senkten den Preis um 15 bis zu 25 Euro pro Tonne, die Schweizer um 10 bis 15 Euro pro Tonne, die Österreicher um 20 Euro und die Belgier um 10 bis 20 Euro pro Tonne. In Polen wurde aufgrund eines geringen Bedarfs der inländischen Werke der Preis sogar um bis 25 Euro reduziert, weswegen die Lieferbereitschaft Richtung Deutschland hoch war. Die Türken halten sich im Moment weitestgehend aus dem Stahlschrottmarkt heraus und bevorzugen die stabilen  Preise auf dem US-Markt.

In Handelskreisen rechnen die Experten für den kommenden April mit unveränderten bis leicht steigenden Schrottpreisen. Die Gussroheisenpreise bleiben stabil und auch Aluminium entwickelt sich unbeeindruckt vom Marktgeschehen.

Der Preis für Kupfer ist allerdings weiter im Sinkflug. Allein im März büßte das Industriemetall acht Prozent ein. Laut Saxobank notiert Kupfer mit derzeit 6.500 Dollar auf dem niedrigsten Stand seit fast vier Jahren. Anfang 2011 waren es noch 10.000 Dollar. Zudem herrscht auf dem Weltmarkt ein Kupferüberangebot. „Doktor Kupfer“ – wie das Metall wegen seiner Prognosefähigkeit genannt wird – ist ein wichtiges Barometer für die globale Wirtschaft. Die Zeichen stehen auf nachlassender Nachfrage, was jetzt natürlich viele verunsichert. Als Hauptursache nennen Experten die schwachen Konjunkturdaten Chinas und den Umstand, dass ein erheblicher Anteil der chinesischen Kupferbestände als Sicherheiten verpfändet ist, um US-Dollar zu niedrigen Zinsen zu leihen. Analysten gehen von einer Kurskorrektur nach oben aus.




21. Februar 2014

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Im Februar 2014 sind die Stahlschrottpreise merklich gesunken – was vor allem an der mangelnden Nachfrage aus der Türkei liegen mag.  Die politische Krise des Landes drückt auf die Wirtschaft. Außerdem decken türkische Händler ihren Bedarf zunehmend in Nordamerika und nur noch in geringem Maße in Europa. Experten gehen davon aus, dass sich der monatliche Schrottbedarf der Türkei inzwischen halbiert hat.

Aus Russland hingegen wird eine Belebung der Stahlnachfrage gemeldet. Hier haben einige Käufer die Preiserhöhungen akzeptiert, allerdings bestehen Überkapazitäten, so dass erst im Juni – wenn die eigentliche Bausaison beginnt – mit klaren Verhältnissen zu rechnen ist. Dank der Inbetriebnahme von zwei neuen Ministahlwerken in Zentralrussland ist die Betonstahlmenge gestiegen.

Zusätzlich zum schwachen Export kommt eine Verunsicherung der Abnehmerwerke hinsichtlich der zukünftigen Energiekosten ins Spiel, die durch die politische Diskussion in Brüssel und Berlin verschärft wird. Dementsprechend ist der Preis für Stahlschrott fast flächendeckend um 20 Euro pro Tonne gesunken. Der Absatz im Neu- wie im Altschrott ist nach wie vor gut.

Die Preise für das Industriemetall Kupfer sind leicht rückläufig, wobei tendenziell wenig Menge vorhanden ist und die Nachfrage das Angebot übersteigt. Der Preis müsste also langsam steigen.

Die Erwartungen auf eine gute allgemeine Wirtschaftsentwicklung – die neue Bundesregierung erwartet eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in 2014 von 1,8 Prozent – lässt Zuversicht aufkommen, dass dieses Jahr sich besser entwickeln wird als das schwierige Jahr 2013.


31. Januar 2014

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Mit seinen relativ milden Temperaturen sorgte der Januar 2014 – anders als viele Jahre zuvor – für eine gute bis sehr gute Nachfrage. Und dass, obwohl sich viele Stahlschrott-Abnehmer bereits im Dezember für den Januar eingedeckt hatten und der Monat kurz ist, schließlich haben viele Werke ihre Arbeit erst nach Heilige Drei Könige wieder aufgenommen.  Wegen des günstigen Wetters allerdings konnten einige Gießereien und Stahlwerke weiterarbeiten, und auch Dachdecker und die Baubranche waren bisher ohne Unterbrechung aktiv. Folglich liefen Einkauf und Verkauf im Eisen- und NE-Bereich konsequent weiter.

Wer zum Jahresanfang auf eine Preissteigerung gehofft hatte, wurde dagegen enttäuscht. Die Preise blieben so gut wie unverändert, je nach Sorte kam es zu Preisanpassungen. Traditionell verknappt sich das Schrottangebot im Januar witterungsbedingt bei gleichzeitig hohem Bedarf der Werke. Nicht so in diesem Jahr: Die Kältewelle blieb aus und vom Export kamen keinerlei Impulse. Die Nachfrage aus der Türkei war gering, da dort weiterhin auf fallende Preise spekuliert wird.

Sorgenkind ist und bleibt der Edelstahl. Jetzt hoffen viele Marktteilnehmer, dass sich durch die seit Dezember steigenden Nickelkurse auch die Lage auf dem Edelstahlmarkt verbessern könnte. Die physischen Nickelbestände an der LME steigen und das Metall verzeichnet einen neuen Rekordstand, was die allgemeine Ansicht einer Überversorgung von Nickelträgern im Markt weiter stützt.

Anders sieht es bei der Nachfrage nach Kupfer aus: Die Lagerbestände des roten Metalls an der LME gehen weiter zurück. Die Preise für Kupfer steigen und bleiben auf einem konstant hohen Niveau.

Für den nächsten Monat wird mit unveränderten bis leicht sinkenden Preisen bei einem allerdings steigenden Schrottbedarf der Verbraucher gerechnet.




19. Dezember 2013


Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Zum Jahresende hin ist erwartungsgemäß kein Aufwärtstrend in Sicht: Die Schrottpreise bleiben weitgehend unverändert, der Bedarf ist nach wie vor eher verhalten. Der deutsche Markt zeigt insgesamt wenig Impulse – sicherlich vor allem angesichts der anstehenden Feiertage.

Laut Bundeswirtschaftsministerium stellt sich die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik vor dem Jahreswechsel allerdings etwas uneinheitlich dar: Während das produzierende Gewerbe schwach ins 4. Quartal gestartet sei, lasse die Auftragssituation auf einen Anstieg der Produktion in den ersten Monaten des neuen Jahres hoffen. Vor allem der Binnenmarkt gebe Impulse für ein moderates Wachstum.
Grundsätzlich jedoch stelle sich auch die Entwicklung der Weltwirtschaft derzeit insgesamt wenig dynamisch dar, vor allem aufgrund struktureller Probleme und der dadurch bedingten Anpassungsprozesse.

Eine minimale Erholung der Stahlkonjunktur, die aber vor allem durch lagerzyklische Faktoren begünstigt werde, sei bei den Schrottpreisen im Moment keineswegs erkennbar. Diese haben laut Ministerium im Dezember weitgehend stagniert.
Auch der Gießereimarkt zeigt keine entscheidenden Neuerungen: Aufgrund von Weihnachten und Neujahr ist hier der Bedarf ebenfalls erwartungsgemäß niedrig. Gleiches gilt für die benachbarten EU-Länder – feiertagsbedingt stellt sich die Situation hier kaum anders dar: Die Nachfrage ist eher gering.

Ein aktuelles Beispiel aus der Stahlindustrie belegt darüber hinaus die derzeit wenig positive Grundstimmung: Aufgrund fehlender Aufträge im Geschäftsbereich Rohrbleche ist bei der Dillinger Hütte (DH) für das 1. Quartal 2014 sogar Kurzarbeit im Gespräch. Wie viele Arbeitsplätze davon betroffen sind und ob einige davon künftig wegfallen, war allerdings noch offen.

Geschäftsleitung und Belegschaft der Johann Döring KG bedanken sich an dieser Stelle bei allen Kunden und Partnern für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2013 und wünschen besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen guten Beschluss und ein erfolgreiches neues Jahr!


28. November 2013

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Waren vor einigen Wochen die Nachfragen aus den Werken noch sehr verhalten, scheint nun zumindest ein kleiner Aufwärtstrend nicht mehr völlig unmöglich. Die Industrie befindet sich – so sieht es auch das Bundeswirtschaftsministerium und die internationale Ratingagentur Moodys – auf leichtem Wachstumskurs. Jetzt darf man hoffen, dass es für den Schrotthandel gute Nachrichten in der bevorstehenden Adventszeit gibt und die Werke ihre Winterbestände ordentlich füllen, bevor die Weihnachtsferien in den Werken schon wieder für die nächste Pause sorgen.
Noch sieht es nicht überall nach bald anstehenden guten Geschäften aus, gerade die türkischen Importeure halten sich derzeit zurück. In anderen Ländern warten die Marktteilnehmer ebenfalls eher ab.
Die Preise zogen insgesamt ein klein wenig an, man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung – auch im Hinblick auf einen weiter gestärkten US-Dollar, der bei Export-Geschäften natürlich eine wichtige Rolle spielt.

Für Kupfer sehen die Analysten leicht positive Tendenzen. Es bleibt derzeit allerdings ruhig um das rote Metall, die Notierungen an der LME gaben etwas nach. Kupferschrotte wurden zu ähnlichen Preisen wie noch vor einem Monat gehandelt.
Preisanpassung nach unten hieß es in London auch beim Aluminium, bei den Schrotten waren wiederum nahezu gleichbleibende Preise zu verzeichnen. Insgesamt machen die hohen Aluminiumbestände dem Schrotthandel Sorgen.

Wenig Neues ist von den legierten Schrotten zu berichten. Die Bestände sind ordentlich, aber die Werke greifen nicht zu. Immer noch sind Preiseinbußen ein Thema und auch der Absatz hat sich in den vergangenen Wochen nicht verbessert. Für Dezember rechnet niemand mit nennenswerten Veränderungen, eher hofft man auf das neue Jahr. Wenn sich die europäische Konjunktur dann weiter erholt und es auch in den asiatischen Ländern aufwärts geht, sollte auch der Stahlschrottmarkt davon profitieren.



25. Oktober 2013

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Verunsicherung an vielen Stellen: Die aktuelle Lage auf dem Stahlschrottmarkt wird weiterhin als schwierig bewertet. Und die bevorstehenden Wintermonate lassen ebenfalls keine Hoffnung auf baldigen Aufschwung zu. So richtig traut sich niemand, weiter in die Zukunft zu blicken.
Die deutschen Wirtschaftszahlen lassen leicht positive Tendenzen erkennen, in der Region ist derzeit allerdings vom Wachstum wenig zu spüren. Von den europäischen Nachbarländern ist ebenfalls kein zusätzlicher Schub zu erwarten, auch in der Türkei lief der Handel in den vergangenen Wochen sehr verhalten. Die Geschäfte gestalten sich schwierig.
Insgesamt wird auf dem Markt eine tendenziell sinkende Menge an Schrott festgestellt. Daraus resultieren stagnierende bis sinkende Preise und schlechte Absatzbedingungen. Einziger positiver Aspekt: Die Nachfrage nach Gießerei- und Altschrott kann sich sehen lassen, allerdings gab es hier deutliche Preisabschläge.

An der Londoner Metallbörse mussten – wie schon im vergangenen Monat – eher stagnierende Notierungen bei den NE-Metallen hingenommen werden.
Als wesentlicher Aspekt wird immer wieder der starke Euro im Vergleich zum US-Dollar genannt. Auch gehen die Metallmengen insgesamt zurück, beeinflusst sicherlich ebenfalls durch die nicht leichte wirtschaftliche Situation und das Verhältnis Euro – US-Dollar. Auch die Spekulationen in den USA rund um das amerikanische Wertpapierankaufprogramm könnten Einfluss auf den Stahlschrottmarkt haben.
Die Notierungen für Kupfer, Aluminium, Blei, Zinn und Zink gaben etwas nach, sind aber immer noch auf recht solidem Niveau.

Legierte Schrotte gibt es teilweise in großen Mengen, die zur Zeit von den Werken aber nicht benötigt und auch nicht abgenommen werden. Preiseinbußen sorgen auch in diesem Bereich für eingetrübte Stimmung, der Absatz ist schwierig.


27. September 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Waren vor einem Monat noch optimistische Kommentare zu hören, ist der Stahlschrottmarkt derzeit eher undurchsichtig. Die Nachfrage ist zögerlich bis verhalten, der erhoffte Aufschwung kommt nicht wirklich durch. Allein Werke, die für die Automobilindustrie fertigen, benötigen derzeit recht ordentliche Schrottmengen.
Immer wieder werfen die Marktbeteiligten einen Blick in Richtung Türkei. Es wird von Bedarf in den Werken gesprochen, aber der Handel verläuft trotzdem oft zögerlich. Von taktischem Verhalten ist die Rede – mancher hofft wohl darauf, Schnäppchen machen zu können.

Bei den Preisen ist eine Talsohle erreicht – sie verringern sich derzeit „nur“ um ein bis zwei Euro pro Tonne. Der derzeit eher starke Euro sorgt bei vielen europäischen Exporteuren zusätzlich für Schwierigkeiten, international mithalten zu können. Schon in den zurückliegenden Monaten war es für sie nicht ganz leicht, gute Absatzzahlen zu erreichen. Nach Indien, als Beispiel, wurde bis Mitte 2013 nicht mal halb so viel Schrott geliefert wie im Vergleichszeitraum des Jahres 2012. Auch von weltweiten Überkapazitäten wurde bisweilen gesprochen.

Welche wirtschaftlichen Veränderungen die Bundestagswahl in Deutschland mit sich bringt, wird ebenfalls diskutiert. Noch ist die Frage nach der neuen Regierung – wer mit wem? – ja völlig offen.

Ob bei Stahlwerken oder Schrotthändlern – die Analysten bestätigen die allgemeine Verunsicherung. Man wartet derzeit eher ab.


28. August 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Es schimmert ein bisschen Hoffnung auf. Eigentlich ging man ja in diesen Wochen von der üblichen Sommerpause auf dem Stahlschrottmarkt aus, nun wurde von überraschenden Nachfragen berichtet. Es gibt wieder etwas mehr Bedarf – und zwar nicht nur in den deutschen Stahlwerken. Auch aus Südeuropa wird von leicht verbessertem Einkaufsverhalten berichtet.

Allerdings warnen die Analysten vor allzu großer Euphorie. Denn wer heute einkauft, muss nicht unbedingt morgen Bedarf haben, mittel- bis langfristige Prognosen seien derzeit eigentlich kaum möglich.

Ein bisschen Optimismus darf aber sein. Man rechnet allgemein mit zunehmendem Aufschwung in den USA und deutet vorsichtig eine mögliche Erholung der europäischen Wirtschaft für Anfang 2014 an. Schwierig bleibt’s für den Stahlschrottmarkt aber weiterhin. Denn hohe Kapazitäten und die noch lange nicht bewältigte Schuldenkrise sorgen weiterhin für Unsicherheit im Handel.

Aktuelles zu den NE-Metallen
An der Londoner Metallbörse sind bisweilen leicht steigende Notierungen zu verzeichnen – endlich. Schließlich gab es im ersten Halbjahr 2013 preislich nur wenig Positives zu berichten. Nun hoffen die Beteiligten, dass die allgemeine Konjunktur in Schwung kommt.

An der LME gewann Kupfer wieder ein bisschen an Fahrt, die Notierungen legten leicht zu, die Bestände gingen zurück. Auch auf dem Schrottmarkt waren etwas bessere Preise zu erzielen.

Mit einem Überschuss hat Aluminium zu kämpfen, die Londoner Notierungen blieben insgesamt niedrig. Auch im deutschen Handel tat sich nicht viel, auf dem Schrottmarkt ist ebenfalls der allgemeine Druck zu spüren. Ein bisschen aufwärts ging es bei den Preisen für Aluminiumgussschrott und Aluminiumspäne.

Leicht angezogene Notierungen wurden an der LME für Blei gemeldet, doch das mangelnde Interesse bei den Käufern ließ auch hier nicht wirklich gute Laune aufkommen. Weichbleischrott wurde minimal teurer gehandelt, kaum Veränderungen gab es bei den Bleiakkubatterien mit Kästen.

Etwas aufwärts ging es auch beim Zink. Sowohl LME-Notierungen wie Schrottpreise zogen leicht an. Da könnte noch ein bisschen mehr drin sein, wenn die Wirtschaft sich weiter erholt, hört man bei den Experten.

Zinn konnte sich ebenfalls leicht verbessern. Die Marktteilnehmer sind allerdings etwas beunruhigt, sie müssen sich derzeit mit Diskussionen rund um Zinn-Abwicklungen in Indonesien und im Kongo befassen.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Auch wenn die Notierungen an der Londoner Börse ein wenig anzogen, sind die Händler weiterhin eher unzufrieden. Die Nachfrage ist schwach, die Preise stehen unter Druck. Der Absatz in den für diesen Bereich doch durchweg zähen Sommermonaten gestaltete sich insgesamt schwierig.

Nickellegierungen wurden in den vergangenen Wochen eher niedrig gehandelt. Beim V2A ging es ein kleines bisschen rauf, nahezu unverändert wurde VA4 gehandelt. Ein wenig zulegen konnten dagegen die Nickelkathoden.


29. Juli 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Mancher fragt sich vielleicht: Ist bei allen Negativmeldungen der vergangenen Monate jetzt die Talsohle erreicht? Die Experten blicken nicht gerade zuversichtlich nach vorn, wenn sie über Schrottpreise sprechen. Zwar wird die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland derzeit eher positiv bewertet, doch die Eurozone insgesamt schwächelt weiter. Entsprechend mau liefen in den vergangenen Wochen die Geschäfte im Export. Das machte ebenso dem Schrottmarkt zu schaffen, der Absatz gestaltet sich schwierig.

Auch die allgemeinen Stahl-Überkapazitäten bereiten den Händlern Sorgen. Zusätzlich erschweren Werksferien und Revisionsarbeiten in den Stahl verarbeitenden Werken taugliche Prognosen für die nächsten Wochen. Die Betriebe haben zurzeit einfach wenig Bedarf – und so tut sich auch nichts bei den Preisen.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Von Euphorie noch lange keine Rede, aber zumindest sind die ständig weiter fallenden Notierungen an der Londoner Metallbörse derzeit kein Thema. Für Kupfer und Aluminium ging es sanft bergauf, die anderen Metalle blieben ungefähr auf dem bisherigen Niveau. Die Geschäfte gestalten sich trotzdem schwierig, der Schrott-Bedarf bei der Industrie lässt zu wünschen übrig.

Kupfer macht mit besseren Notierungen an der LME von sich reden. Auch die Kupferschrottpreise stiegen in Deutschland leicht an. Allerdings gab es bessere Erwartungen. Mit Blick nach China sprechen die Analysten von einer eher schwachen Konjunktur. Es wird einfach zu wenig Kupfer gekauft.

Etwas angezogen haben ebenso die Aluminiumnotierungen an der LME, die Bestände sind weiterhin hoch. Dementsprechend war auch Erleichterung bei den Aluminium-Schrotten zu spüren. Die Preise stiegen leicht an, nur bei den Aluminiumspänen tat sich nichts.

Beim Blei wurde von zurückgehenden Beständen gesprochen. Die LME-Notierungen blieben nahezu unverändert. Weichbleischrott konnte ein bisschen zulegen, bei den Bleiakkubatterien mit Kästen waren die Preise weiter verhalten.

Zink entwickelt sich bei den Notierungen an der Londoner Börse eher positiv, die Käufer halten sich allerdings zurück, auch der Sekundärmarkt hat es schwer. Rund um Zinn bleibt es eher ruhig, die LME-Notierungen gingen weiter nach unten.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Legierter Stahlschrott lässt sich derzeit nicht wirklich gut verkaufen. Zur allgemeinen Marktsituation gab es in den vergangenen Wochen keine positiven Meldungen, die Nachfrage könnte deutlich besser sein.

Die Nickel-Notierungen an der Londoner Börse haben sich ein wenig erholt, man spricht von einem großen Angebot. Der Bedarf in den Edelstahl-Werken ist aber weiterhin nur sehr mäßig. Hinzu kommen die Werksferien in den Betrieben – die Sommerpause ist deutlich spürbar.


28. Juni 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Flaute auf dem Stahlschrottmarkt – und auch an der Londoner Metallbörse ist die Stimmung verhalten. Aus den Kreisen der Stahlindustrie sind keine positiven Meldungen zu bekommen, der Bedarf lässt in der Jahresmitte zu wünschen übrig. Gleichzeitig wirken sich deutliche Überkapazitäten ungünstig auf das Geschäft aus. So gaben die Preise erneut nach – keine gute Ausgangsposition für den beginnenden Sommer, der mit Werksferien in den Stahlbetrieben und begrenzter Nachfrage den Handel sicherlich zusätzlich schwächt.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Die Lage rund um die NE-Metalle ist schwierig. Rückläufige Notierungen an der LME sind zu verkraften, allerdings spricht mancher Analyst von einer besseren Stimmung als noch vor einem Jahr. Die Erwartungen sind da, nun ist zu beobachten, wie sich der Markt entwickelt.

An der Londoner Metallbörse waren sinkende Aluminium-Preise zu verzeichnen. Aluminiumprimärschrotte kamen etwas besser weg, die Nachfrage war recht ordentlich. Dagegen verloren zum Beispiel Drahtschrott aus Reinaluminium, Aluminiumprofilschrott sowie Aluminiumspäne.

Noch vor kurzem sorgte neuer Schwung und steigende Preise am Kupfermarkt für eine Marktbelebung, davon ist derzeit leider nichts mehr zu spüren. Nachgebende Notierungen an der LME wurden unter anderem mit der schwachen Wirtschaftslage in China begründet, die Importe waren im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. Aber auch aus Europa und den USA war kein starker Bedarf angezeigt. So mussten auch Schwerkupferschrott, blanker Kupferdrahtschrott sowie die gehäckselten Kupferdrahtschrotte Federn lassen.

Niedrige Preise machten ebenso dem Zinn- und Zinkgeschäft zu schaffen. Beim Zink sorgte wenigstens ein gewisser Bedarf aus der Bauindustrie für eine leichte Belebung.

Die Preisentwicklung beim Blei – vor kurzem hatte das Metall noch zugelegt – ging ebenfalls wieder abwärts.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Schwache Nachfrage, schwache Preise, hohe Bestände – und dann noch Meldungen aus Asien: China habe kürzlich eine größere Menge Nickel als Reservepaket erworben. Die niedrigen Notierungen an der LME zeigen aber auch, dass die Edelstahl produzierenden Betriebe weiterhin mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Auch beim Edelstahlschrott mussten sinkende Preise hingenommen werden.

Eigentlich sollten ja in der warmen Jahreszeit neue Bauaktivitäten für positive Ansätze sorgen, momentan ist davon leider nicht die Rede.

 

29. Mai 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Die ersten Zahlen aus dem zweiten Quartal 2013 sind da, der erhoffte kleine Aufschwung konnte in den ersten Monaten des Jahres definitiv nicht realisiert werden. Euro- und Schuldenkrise lassen den Markt weiterhin schwach dahin dümpeln. Bei den Edelstahlwerken fehlen die Aufträge, die Preise für Schrotte stehen fortlaufend unter Druck. Material für die Produktion wird derzeit nur sehr zurückhaltend eingekauft. Mancher Schrotthändler würde gerne stärker exportieren, der Bedarf ist aber nicht da.

Sogar aus China wird gedämpfte Stimmung gemeldet, auch dort mussten die Stahlwerke ihre Produktion etwas zurückfahren.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Viel Aluminium, Kupfer Zink und Zinn – das Angebot auf dem NE-Metall-Markt ist derzeit mehr als groß. Die Bleibestände dagegen werden kleiner.

Über zwischenzeitliche Stopps in den Aluminiumproduktionen wird bereits gemunkelt – sie sollen den Aluminiumpreis stabilisieren. Denn dieser musste in den vergangenen Wochen Rückschläge einstecken. Die Leichtmetall-Schrottpreise gestalteten sich unterschiedlich: Eher gleichbleibend war die Tendenz beim Drahtschrott aus Reinaluminium, dagegen ging es beim Aluminiumprofilschrott etwas nach oben. Stärker zeigte sich auch Alu-Leg. Schrott kupferarm. Keine signifikanten Veränderungen waren beim Aluminiumgusschrott und bei den Aluminiumspänen zu verzeichnen. Das Schrottangebot war eher knapp, trotzdem blieb der Markt eher schwach.

Leicht angezogene Preise sorgen dagegen für etwas Schwung auf dem Kupfermarkt. Man spricht von grundsätzlich optimistischen Tendenzen. So legten auch die Preise für die verschiedenen Kupferschrottqualitäten durchweg ein wenig zu.
Verhalten zeigte sich der Zinkmarkt, eher sinkende Preise wurden gemeldet. Auch beim Zinn hieß es: wenig los und nachgebende Preise.

Von knappen Beständen ist beim Blei die Rede. Trotzdem mussten an der Londoner Börse rückläufige Preise hingenommen werden. Beim Weichbleischrott gab es keine nennenswerten Veränderungen – ebenso wie bei den Bleiakkubatterien.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Bei den Nickel-Kursen ging es erneut bergab. Und auch die Nachfrage lässt zu wünschen übrig. Hohe Bestände bereiten zusätzliche Sorgen. Auch im Schrottbereich ist Nervosität zu spüren, die aktuellen Preise könnten besser sein. Analysten sprechen von einem allgemein niedrigen Niveau, halten aber mittelfristig günstigere Preisentwicklungen für denkbar.

Der Frühling sollte jetzt eigentlich für Schwung sorgen: Mehr Aufträge in der Bauindustrie bedeuten im Endeffekt auch mehr Materialbedarf an legierten Stahlschrotten. So könnten die ungünstigen Aussichten der Edelstahlindustrie vielleicht in Kürze ein bisschen aufgefangen werden.


25. April 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Weiterhin keine gute Stimmung auf dem Stahlschrottmarkt – die Händler blicken mit Sorge auf die derzeit schwierige Absatzsituation. Auch wenn fürs Frühjahr eigentlich ein kleiner wirtschaftlicher Aufschwung vorhergesagt wurde und in Deutschland auch von leichter Belebung gesprochen wird, ist im gesamten europäischen Raum davon nicht viel zu spüren. Die Experten blicken jetzt schon aufs zweite Halbjahr 2013, hoffen auf positive Veränderungen in den Sommermonaten. Doch die Finanzkrise sorgt weiterhin für Unsicherheit in der Branche.

Die Schrottpreise gaben weiter nach, die Nachfrage aus den Stahlwerken ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Und die derzeit besonders niedrigen Preise für Roheisen setzten dem Ganzen noch eins drauf.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Keine guten Nachrichten gab es in diesen Wochen rund um die NE-Metalle. Der Abwärtstrend bei Preisen musste genauso hingenommen werden wie die schwache Nachfrage.

Einen regelrechten Preisverfall gab es an der Londoner Metallbörse beim Aluminium. Drahtschrott aus Reinaluminium und Aluminiumprofilschrott wurden schwächer gehandelt. Nur Aluminiumgussschrott sowie Aluminiumspäne konnten etwas zulegen. Mancher Analyst spricht von besserer jahreszeitlicher Auftragslage der Bauindustrie, davon, dass es jetzt eigentlich aufwärts gehen müsste. Auch die Automobilwerke dürften in nächster Zeit mehr Material benötigen, hieß es. Man darf gespannt sein, wie sich der Aluminiummarkt in den nächsten Wochen entwickelt.

Kupfer wurde an der LME ebenfalls niedriger gehandelt, die Geschäfte waren eher verhalten. Auf dem Kupferschrottmarkt zeigte sich ein ähnliches Bild. Ob blanker Kupferdrahtschrott, gehäckselter Kupferdrahtschrott oder nichtlegierter Kupferdrahtschrott – überall hieß es: Preistendenz nach unten.

Schwach zeigte sich auch der Bleimarkt, die Notierungen an der Londoner Börse ließen ebenfalls zu wünschen übrig. Ob beim Neumetall oder im Schrotthandel – die Geschäfte blieben zäh.
Auch bei Zinn und Zink gab es keine besseren Meldungen. Sinkende Preise sorgen auch hier eher für abwartende Haltung.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Rückläufige Notierungen trüben die Lage bei den Nickel-Geschäften, die Nickelbestände in London wurden größer. Nickelkathoden sowie legierte Schrotte – ob V2A-Schrott oder V4A-Schrott – gaben ebenfalls nach. Die Schrotthändler warten auf die dringend nötige Belebung des Markts.


15. März 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Die Stimmung könnte besser sein. Waren Anfang des Jahres noch leicht optimistische Kommentare zu hören, gehen die Mundwinkel jetzt wieder eher nach unten. Die fortwährende europäische Wirtschaftskrise zeigt sich etwa in der Automobilindustrie oder in der Baubranche. Fehlende Aufträge bedeuten geringerer Metallbedarf. Und die Schrotthändler bemerken eine Zunahme von Reklamationen aus den Stahlwerken.

Altschrotte sind von fallenden Preisen noch stärker betroffen als Neuschrotte, die Nachfrage in den Gießereien ist zumindest bei den Neuschrotten relativ stabil. Durch Revisionsarbeiten, die manche Betriebe rund um Ostern legen, gibt es zur Zeit eher weniger Absatzmöglichkeiten – man wartet ab.

Die europäischen Schrotthändler haben außerdem den Dollar fest im Blick, der für zusätzliche Verunsicherung sorgt. Edelstahlimporte aus den USA sind nämlich wieder interessant geworden.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Die Londoner Kupfer-Notierungen gingen nach unten – was das Geschäft recht ordentlich belebte. Allerdings war eher Neumetall gefragt. Beim Kupfer-Schrott, der preislich ebenfalls verlor, wurden keine großen Veränderungen bei der Nachfrage gemeldet. Mancher Experte rechnet jedoch mittelfristig mit einem zunehmenden Interesse aus Asien.

Beim Aluminium ging die Preistendenz an der Metallbörse ebenfalls eher nach unten. Auch die Aluminiumlegierungen konnten in London keinen Umschwung erzielen. Auf dem Schrottmarkt wurden Aluminiumlegierungen zu leicht angezogenen Preisen gehandelt, beim Hüttenaluminium waren keine starken Veränderungen zu spüren. Insgesamt wird Aluminium derzeit nicht sehr stark auf dem Schrottmarkt nachgefragt.

Die Londoner Blei-Notierungen gaben leicht nach, Weichbleischrott wurde aber etwas teurer gehandelt. Bei den Bleiakkubatterien mit Kästen ging die Preistendenz dagegen nach unten.

Die Börsennotierungen von Zink waren leicht rückläufig, die Nachfrage war recht zufriedenstellend. Und beim Zinn, vor kurzem noch einer der Gewinner auf den Metallmärkten, gaben die Preise auch wieder nach. Positiv wurde hier über eine leichte Belebung des Marktes berichtet.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Ordentlich bergab ging es in London bei den Nickel-Preisen. Gleichzeitig ist die Nachfrage eher verhalten, die Bestände stiegen leicht an. Die Edelstahlindustrie kämpft um ihre Umsatzzahlen. Die Betriebe sind, so wird es von Experten immer wieder beobachtet, selbst bei den derzeit günstigen Nickel-Einkaufsbedingungen zurückhaltend.

Bei den Nickelkathoden waren ebenfalls Preisverluste zu verzeichnen, auch legierte Schrotte – V2A- wie A4A-Schrott – wurden zu eher niedrigen Preisen gehandelt.


6. Februar 2013
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Das neue Jahr begann eher ruhig. Positiv gestimmte Analysten vermeldeten einen leichten Optimismus in der allgemeinen Stahlbranche. Allerdings stiegen die Schrottpreise im Januar nur minimal an.

Von Überkapazitäten in den Stahlwerken wird derzeit gesprochen, die einem weiteren Anziehen der Preise allerdings deutlich entgegenstehen. Man befürchtet auch eher rückläufige Absätze auf dem Stahlschrottmarkt. Das Thema Export wird immer wieder diskutiert – mit kritischem Blick auf die Türkei. Das Land zählt zu den „Großen“, wenn es um die Vermarktung von Stahlschrott geht. Ob türkische Stahlwerke ihr Material in Europa oder weiter entfernten Ländern beziehen, dürfte deutlichen Einfluss auf die allgemeine Situation haben.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Auch wenn sich viele es wünschen und die eine oder andere Statistik von einem weltweiten Kupferdefizit mit entsprechend angedachten Konsequenzen spricht: Die Kupferpreise werden wohl auch im neuen Jahr nicht deutlich anziehen. Die Notierungen in London gaben aktuell genauso wie die Preise auf dem Schrottmarkt nach. Ob gehäckselte Kupferdrahtschrotte, nicht legierte Kupferdrahtschrotte oder Schwerkupferschrott – die Preise sind derzeit verhalten.

Auch beim Aluminium ist die fallende Tendenz beim Preis zu spüren. Hüttenaluminium wie Aluminiumlegierungen wurden niedriger gehandelt, ebenso gab es beim Drahtschrott aus reinem Aluminium, beim Aluminiumgussschrott sowie beim neuen Alu-Leg. Schrott kupferarm keinerlei positive Meldungen.

Wenig bewegt zeigt sich auch der Bleimarkt, die an sich soliden LME-Notierungen gaben etwas nach – ähnliche Tendenzen beim Weichbleischrott.

Ebenfalls keine großen Veränderungen sind beim Zink zu spüren. Beim Zinn allerdings ging’s auf der Börse bergauf, da lässt die Nachfrage aber zu wünschen übrig.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Die Nickelnotierungen – bis vor kurzem auf eher niedrigem Niveau – sind an der Londoner Metallbörse gestiegen, die LME-Bestände wurden größer. Mancher Händler ist bei den aktuellen Preisen eher zurückhaltend, wenn es um größere Einkaufsmengen geht.

Nickelkathoden wurden in Deutschland niedriger als vor einigen Wochen gehandelt, und auch bei den legierten Schrotten sind die Preise leicht gefallen.

Die Branche ist gespannt auf die nächsten Wochen und hat auch die derzeit günstige Kursentwicklung des Euro zum US-Dollar im Blick.



4. Oktober 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Der kleine Aufschwung Anfang September hielt nicht lange an – und dann ging es mit den Preisen auch schon wieder bergab. Das aktuelle Grundgefühl auf dem Stahlschrottmarkt ist von Unsicherheit geprägt. Die Finanzkrise schwächt weiterhin die europäische Stahlindustrie, sogar von Kurzarbeit war bereits die Rede.

Ausländische Stahlschrottangebote zum günstigen Preis setzten noch eins drauf und ließen bei den deutschen Händlern schlechte Stimmung aufkommen. Dass die Konjunktur in den nächsten Monaten noch einmal ordentlich anzieht, wird von den meisten Analysten nicht erwartet. Man rechnet eher mit fallenden Schrottpreisen.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Kuper und Aluminium sind die wegweisenden Posten bei den Geschäften der NE-Metalle. Aluminium ist reichlich vorhanden, trotzdem ging es mit den Preisen leicht nach oben. Aluminiumschrotte sind recht gut gefragt, obwohl die Industrie mit einer schwierigen Auftragslage zu kämpfen hat. Insgesamt wird bei den Preisen wieder mit einer Tendenz nach unten gerechnet.

Die leicht erhöhten Preise beim Kupfer werden trotz hohem Bedarf im Energiebereich von vielen Experten als spekulativ angesehen. So versuchten die Schrotthändler, in den vergangenen Wochen ihr Material zu verkaufen, doch in den Kupferhütten war die Nachfrage nicht allzu hoch. Minderwertige Kupferschrotte wurden zu eher niedrigen Preisen gehandelt.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott
Der Nickelkurs an der LME ging in den vergangenen Wochen nach oben – doch die Edelstahlschrottpreise konnten davon nicht profitieren. In der europäischen Stahlindustrie ist die Auftragslage weiterhin verhalten, dementsprechend lässt auch die Schrottnachfrage zu wünschen übrig. Analysten sprechen von einem nicht wirklich nachhaltigen Anstieg der Nickelnotierungen, die Aussichten für die nächsten Monate werden derzeit eher trübe gesehen.

Der Export zeigt sich momentan ruhig, die Nachfrage aus Asien könnte allerdings, so die Experten, zum Jahresende ein bisschen anziehen.



31. August 2012

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt
Der Abwärtstrend auf dem Stahlschrottmarkt hat ein bisschen gebremst. Gingen in den vergangenen Monaten die Preise durchweg nach unten, gab es nun auch mal eine kleine Tendenz nach oben. Allerdings rechnen die Analysten derzeit nicht mit einem wirklichen Aufschwung. Denn die Prognosen für die europäische Stahlindustrie sind weiterhin zurückhaltend, die Konjunktur lässt zu wünschen übrig.

So ist man eher erstaunt, dass der eine oder andere Schrottpreis im August seit langem wieder etwas gestiegen ist. Ein Grund für die leichte Bewegung könnten türkische Stahl-Industrien sein, die in größerem Rahmen europäischen Schrott eingekauft haben.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Derzeit ist eher wenig Schwung ist zu spüren. Viele Experten sprechen dabei das verlangsamte Wachstum in China an – die Wirkung auf die Metallmärkte wird geringer.
Die Notierungen für Aluminium wie auch die Preise für Aluminiumschrotte gingen leicht nach unten, die Nachfrage war sehr zurückhaltend. Allerdings zogen neuer Alu-Leg. Schrott kupferarm und Aluminiumgussschrott preislich etwas an.

Rund um den Kupfermarkt wird heiß diskutiert. Welche Rolle spielt China für die europäischen Händler? Der eine Experte geht von negativen Tendenzen aus, der andere äußert sich optimistisch. Dagegen scheinen die verstärkten Investitionen in Windkraftanlagen den Kupfermarkt durchweg zu unterstützen. Die Notierungen in London gingen jetzt aber erst einmal leicht nach unten, die deutschen Schrottpreise schlossen sich an.
Keine großen Veränderungen gab es beim Blei, die Nachfrage war sowohl bei Alt- als auch Neumetallen verhalten.

Zinn konnte sich bei den Preisen etwas verbessern. Die Bestände werden langsam kleiner.
Leicht belebt zeigte sich der Zinkmarkt, aber auch hier gaben die LME-Notierungen sowie die Schrottpreise nach. Hier wurde allerdings die verstärkte Nachfrage positiv bewertet.

Aktuelles zum legierten Stahlschro
tt
Der Nickelmarkt wird weiterhin mit Sorge betrachtet. Seit einem halben Jahr gehen die Preise für Nickel immer weiter nach unten. Material ist genug da, damit sieht es auch in den nächsten Wochen und Monaten nicht nach steigenden Notierungen aus. Auch bei den Nickelkathoden und bei den legierten Schrotten ist keinerlei Aufschwung zu spüren, die Preise sind schwach. '

Dabei ist die Nachfrage nach Edelstahl eigentlich hoch, der mengenmäßige Absatz ist gut. Die Edelstahl verarbeitenden Betriebe versuchen allerdings, die Preise zu drücken.

So hofft man nun auf eindeutig positive Wirtschaftszahlen aus den Werken – und dass die Wende irgendwann kommt.



31. Juli 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Der Abwärtstrend setzt sich fort. Die Stahlschrottpreise sind in den vergangenen Wochen erneut gesunken, die Nachfrage ist verhalten. Auch in den europäischen Nachbarländern ist die Situation vergleichbar mit Deutschland. Ob der Tiefstand bald erreicht ist? Diese Frage stellen sich die Analysten – manche meinen, es dürfte eigentlich bald wieder aufwärts gehen. Denn Schrott ist weltweit ein gefragter Ausgangsstoff für die verschiedensten Produktionen. Allerdings bereitet einer der bedeutendsten Abnehmer Sorgen: die Autoindustrie. Denn die kämpft derzeit mit sinkenden Umsatzzahlen. Hinzu kommt die Urlaubszeit. Das heißt, in manchem Industriewerk ist jetzt bis zu vier Wochen Stillstand angesagt.

Trotz aller Verunsicherung – natürlich auch rund um die Euro-Krise – wird immer wieder von einer eigentlich stabilen deutschen Wirtschaft berichtet. Und einige Experten blicken momentan gerne mal in die Ferne: In den USA und China hätten sich nämlich leicht angezogene Schrottpreise bereits bemerkbar gemacht.

Aktuelles zu den NE-Metallen

Die Preise der NE-Metalle haben sich zur Urlaubszeit wieder etwas beruhigt. Die Aluminiumnotierungen stiegen leicht, liegen aber immer noch im schwachen Bereich. Auch bei den Aluminiumschrotten ging es ein klein wenig aufwärts.

Beim Blei wurden ebenfalls leicht erhöhte Preise genannt. Hüttenweichblei und Weichbleischrott gingen etwas nach oben, dafür gaben aber die Bleiakkubatterien überraschend nach.

Keine großen Turbulenzen gibt es momentan auf dem Kupfermarkt. Auch da hat der Sommer Einzug gehalten. Die Preise verbesserten sich ganz leicht, aber von einem Aufschwung kann noch nicht die Rede sein. Allerdings glauben manche Analysten, dass bald eine stärkere Nachfrage aus China den Kupfer-Markt verändern könnte.
Zink legte auch ein bisschen zu, die Nachfrage ist eher schwach. Auch auf dem Schrottmarkt ist beim Zink derzeit eher Abwarten angesagt.

Nahezu unverändert blieben die Preise für Zinn. Die Londoner Notierungen veränderten sich kaum, die Zinnbestände gingen etwas nach unten. Die Reinzinnpreise in Deutschland gaben ebenfalls leicht nach.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Schwierig gestaltet sich weiterhin der Nickelmarkt – die negative Tendenz macht vielen Sorgen. Die Nickelpreise gingen weiter nach unten, auch wenn der eine oder andere Experte davon spricht, dass die Notierungen in den kommenden Monaten vielleicht doch wieder etwas anziehen könnten. Auch bei Nickelkathoden gaben die Preise etwas nach.

Von wirklich positiven Aussichten ist derzeit eher nichts zu spüren. Der Markt hofft auf bessere Zahlen aus der Edelstahl verarbeitenden Industrie. Momentan sehen die Analysten aber keine nennenswerten Aufschwung-Aussichten für den legierten Stahlschrott.


27. Juni 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Verunsicherung macht sich breit. Auch wenn die wirtschaftliche Lage in Deutschland eigentlich als stabil gilt, die Eurokrise ist weiterhin in aller Munde, Negativmeldungen sind an der Tagesordnung der aktuellen Nachrichten. So muss sich wohl auch der Stahlschrottmarkt auf eher schwierige Monate einstellen, positive Stimmen sind derzeit nur selten zu hören.

Die Stahlschrottpreise gaben in den vergangenen Wochen deutlich nach. Gerade der Betonstahl wird immer mehr zum Sorgenkind der Branche. Insgesamt sprechen die Experten von einem soliden Schrottangebot, doch die Nachfrage bei den Einkäufern lässt zu wünschen übrig. Und die anstehende Urlaubszeit setzt gleich noch eins drauf. Dass es im Sommer schwache Wochen für den Schrottmarkt gibt, ist bekannt. Manche Analysten glauben aber, dass die „Saure-Gurken-Zeit“ in diesem Jahr länger als gewöhnlich ausfällt.

Aktuelles zu den NE-Metallen

Klare Tendenz nach unten heißt es bei den Kupfernotierungen. Es wird weiterhin von Kupfer als Spekulationsobjekt gesprochen, auch das Verhältnis Euro – Dollar spielt eine gewisse Rolle bei den aktuellen Geschäften. Ebenso beim Kupferschrott ist kein Schwung zu spüren, die Preise – ob für blanken Kupferschrott, für Kupferdrahtschrotte oder für Schwerkupferschrott – sind durchweg rückläufig. Und die Nachfrage ist eher schwach.

Etwas undurchsichtig zeigt sich der Aluminiummarkt. Bei den Aluminiumlegierungen gaben die Preise in den vergangenen Wochen weiter nach, Hüttenaluminium zog leicht an. Schwächere Erlöse waren bei den verschiedenen Aluminiumschrotten zu verzeichnen – bis auf leichte Steigerungen bei den Aluminiumspänen.
Auch der Bleimarkt präsentiert sich schwach. Der Weichbleischrott gab nach, nur bei den Bleiakkubatterien waren bisweilen recht gute Preise zu erzielen.

Solide startet Zink in die Sommerzeit. Die Notierungen in London konnten leichte Steigerungen vorweisen, die Nachfrage ist aber weiterhin nicht besonders stark. Eher unveränderte Preise wurden für Altzinkschrott genannt. Durchschnittlich gefragt ist derzeit Zinn. Die Bestände wurden kleiner. Die Preise gaben etwas nach.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Weiterhin eher düster sieht es auf dem Nickelmarkt aus. Die Notierungen an der LME gaben erneut nach, auch bei den legierten Schrotten wurde eine Tendenz nach unten gemeldet. Die Nickelbestände verringerten sich leicht.

Doch es gibt auch einige optimistisch gestimmte Analysten, die glauben, dass sich die Lage bis zum Jahresende wieder etwas entspannen könnte, dass die Preise wieder anziehen. Man darf auf positive Zahlen in der Edelstahl verarbeitenden Industrie und auf einen Aufschwung im Exportgeschäft hoffen.


22. Mai 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Ruhig, eher verhalten zeigt sich der aktuelle Schrottmarkt. Die Preise tendieren leicht nach unten. Und trotzdem gehen viele Experten davon aus, dass der Handel bald wieder in Schwung kommen dürfte. Die Aussichten der stahlverarbeitenden Betriebe selbst sind im Durchschnitt gut, die Auftragslage im ersten Quartal 2012 war wesentlich besser als im Vorjahr. Die Rohstahlproduktion hat ebenfalls zugelegt. Die Wirtschaftsforschungsinstitute sprechen von einer stabilen deutschen Wirtschaft. Allerdings müsse die weitere Entwicklung auch immer vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise gesehen werden.

Aktuelles zu den NE-Metallen

Einbußen gab es beim Aluminium. Die Notierungen an der LME gaben leicht nach. Die Bestände haben sich kaum verändert, die Nachfrage kann durchweg befriedigt werden. Auch bei den Aluminiumlegierungen ging es preislich leicht bergab, während beim Hüttenaluminium kaum Veränderungen zu spüren waren.

Ordentlich ist derzeit die Nachfrage auf dem Bleimarkt, die Versorgung kann problemlos erfüllt werden – die allgemeine Lage wird grundsätzlich positiv bewertet. Allerdings gibt es auch Analysten, die im Verlauf der nächsten Monate einen Bleiüberschuss prognostizieren. Der könnte sich natürlich auf die Preise auswirken, die sich momentan etwas erholt haben. Beim Hüttenweichblei und bei den Bleiakkubatterien zogen die Preise leicht an.

Für Kupfer Prognosen abzugeben, ist mehr als schwierig. Der Kupfermarkt gilt als nicht fest, die Preise sind erheblich gesunken. Man muss wohl weiterhin mit schwankenden Tendenzen rechnen. Kupfer wird momentan als eines der spekulativsten Metalle angesehen.

Die LME-Notierungen für das zur Zeit wenig nachgefragte Zinn verloren ein weiteres Mal, die Bestände wurden stärker. Wenig Veränderung gab es beim Zink. Durchschnittliche Nachfragen wurden gemeldet, langfristige Abnahmeverträge seien aber derzeit eher nicht gefragt. Die Zink verarbeitenden Unternehmen ordern lieber kurzfristig.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Die Experten blicken weiterhin mit Sorge auf den Nickelmarkt. Nachdem die Preise Anfang April leicht nach oben gingen, gaben sie in den vergangenen Wochen wieder deutlich nach. Weltweit rechnet man für 2012 mit hohen Beständen, die Nachfrage der europäischen Edelstahlindustrie wird als unsicher betrachtet. Wie wird sich die Auftragslage entwickeln? Zu viele Unwägbarkeiten in den Betrieben machen es auch den Analysten derzeit schwer, eine brauchbare Prognose für die nächsten Monate abzugeben.

 

 

18. April 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Leichte Flaute an der Metallbörse in London: Die Preise gaben in den vergangenen Wochen insgesamt etwas nach, von tendenziell rückläufigen Geschäften ist zu hören. Dabei sprechen die Analysten von einer prinzipiell stabilen Konjunktur. Die weiterhin gute Auftragslage der Stahlindustrie mit positiven Aussichten für die nächsten Monate darf auch die Schrottwirtschaft auf frischen Wind hoffen lassen.

Insgesamt wurde das erste Quartal 2012 als recht positiv bewertet. Im Export ist von einer leichten Belebung die Rede. Auf dem Gießereimarkt wird von einer ordentlichen Auftragslage und gleichbleibenden Preisen berichtet.

Aktuelles zu den NE-Metallen

Das Leichtmetall Aluminium macht dem Schrottmarkt derzeit ein bisschen Sorgen. Hohe Bestände sind zu verzeichnen, der Absatz kommt nicht recht in Gang. Die leicht nachgebenden Notierungen an der LME sorgten zusätzlich für Unzufriedenheit. Auch für Hüttenaluminium und Aluminiumlegierungen ging es preislich leicht nach unten. Die Schrottpreise folgten dem Trend.

Recht ruhig, insgesamt eher routinemäßig zeigt sich der Kupfermarkt – die Versorgungslage ist immer noch gut. Die Londoner Notierungen gingen zuletzt leicht nach unten, auch beim Schrott sind derzeit sinkende Preise zu beobachten. Allerdings wird rund um Kupfer immer wieder von „Potenzial“ gesprochen. Die Situation könnte sich in absehbarer Zeit also durchaus neu darstellen.

Auch bei Blei und Zink war aktuell keine Belebung zu spüren, die LME-Notierungen gaben etwas nach. Zinn verlor ebenfalls, die Bestände nahmen leicht zu. Hier griff mancher Einkäufer wieder ein bisschen mehr zu als noch vor einigen Wochen.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Rund um den Nickelmarkt macht sich momentan Verunsicherung breit, und viele fragen sich: Wohin geht der Trend?

Die Londoner Notierungen bewegten sich deutlich nach unten, obwohl der Markt eigentlich als stabil erachtet wird. Auch V2A gab nach, V4A konnte sich allerdings etwas verbessern. Beim Stahlschrott zogen die Preise minimal an. Abwarten heißt für viele die derzeitige Devise.



20. März 2012

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Rechtzeitig zum Beginn des Frühjahrs ist die Stimmung auf dem Stahlschrottmarkt durchweg wieder optimistisch. Die Branche freut sich – denn die Preise bewegen sich derzeit auf relativ hohem Niveau, verglichen mit dem Tief zum Jahreswechsel. Auch die weiteren Aussichten sind solide.

Gut gefüllte Auftragsbücher der Stahlindustrie bringen einen gelassenen Start ins nächste Quartal mit sich. Auch die Schrottnachfrage dürfte weiterhin ordentlich bleiben.

Die kleinen Preisschwankungen in den vergangenen Wochen will niemand überbewerten. Die Experten sehen auch auf dem internationalen Markt positive Tendenzen.

Aktuelles zu den NE-Metallen


Die Nachfrage ist gut, die Preise sind etwas angezogen – auf den Metallmärkten geht es bei den NE-Metallen leicht nach oben. Besonders Aluminium- und Bleischrott stehen relativ gut da.

Die Notierungen rund um Aluminium haben sich tendenziell erhöht, die Bestände sind stark. Und die Industrie setzt weiter auf das Leichtmetall – seine praktischen Vorteile sprechen für sich.

Die Bleinotierungen zogen erneut an, die Nachfrage ist eher verhalten, mancher Käufer wartet erst einmal ab. Etwas weniger Kupfer ist derzeit in den Beständen zu finden, die Preise gehen langsam wieder nach oben.

Die Zinn-Notierungen dagegen sind gefallen, die Lager bleiben gut gefüllt. Man spricht aber davon, dass Zinn in diesem Jahr durchaus noch Potenzial habe.

Beim Zink gab es nur minimale Veränderungen. Die Notierungen zogen leicht an, was – wie so oft – zur Folge hatte, dass die Käufer ein bisschen zurückhaltend waren. Damit erhöhten sich auch die Bestände.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott


Für Nickel aktuell Prognosen abzugeben, gestaltet sich etwas schwierig. Die Notierungen gaben aktuell etwas nach, die Bestände stiegen leicht an. Viele Analysten sehen Nickel momentan eher schwach. In diesem Zusammenhang ist immer wieder ist von der ungünstigen Absatzlage der weltweiten Edelstahlmärkte zu hören.



17. Februar 2012
Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Trotz anhaltender Eurokrise ist der Schrottmarkt solide ins neue Jahr gestartet. Die Grundstimmung ist prinzipiell gut, denn die Stahlindustrie erwartet für 2012 positive Konjunkturtendenzen. In den Betrieben dürfte, so vermuten Experten, ähnlich viel Stahlschrott verarbeitet werden wie im vergangenen Jahr.

Momentan ist die Nachfrage noch verhalten, die Preise gingen nach Steigerungen Anfang des Jahres nun wieder leicht nach unten.

Auch die Logistik hatte mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Zugefrorene Flüsse hinderten manchem Schrottbetrieb daran, seinen Geschäften nachzugehen.

 

Aktuelles zu den NE-Metallen

Nachdem die Notierungen für NE-Metalle an der Londoner Metallbörse kurzzeitig anzogen, ist nun wieder ein bodenständiges Niveau erreicht. Gerade beim Kupfer sind die Zeiten der Spitzen vorbei. Insgesamt gibt es ein relativ großes Angebot bei den NE-Metallen, die Nachfrage ist mittelmäßig. Die Stimmung insgesamt ist aber recht optimistisch.

Ob bei Neu- oder Altmetallen: Aluminium gibt es derzeit reichlich. Doch auch die Nachfrage ist tendenziell hoch: Die Aluminium verarbeitenden Betriebe brauchen Nachschub. Bei den Notierungen gab es keine nennenswerten Veränderungen. Allerdings ist bei den Aluminiumlegierungen ein leichter Aufwärtstrend bei den Preisen zu spüren. Beim Leichtmetallschrott gab es etwas niedrigere Preise für Drahtschrott aus Reinaluminium, kupferarmer Alu-Leg-Schrott zog dagegen an.

Interessant präsentiert sich die Blei-Situation. Obwohl die Lager recht gut gefüllt sind, sprechen Analysten von einer gewissen Knappheit am Markt, da ein Teil der Bestände fest vergeben ist. Insgesamt bleibt es rund um Blei aber eher ruhig. Die Notierungen in London gingen etwas nach oben, auch für Hüttenweichblei konnten höhere Preise erzielt werden. Gleichbleibende Tendenzen gab es beim Weichbleischrott.

Die Kupfernachfrage ist ganz klar da, die Elektro-Industrie sieht einem guten Jahr entgegen. Die Notierungen an der LME stiegen leicht, die Preise für Kupferschrott tendierten ein wenig nach unten. Mittelfristig geht die Branche von einem ordentlichen bis hohen Niveau für Kupfer aus.

Eine deutliche Nachfrage nach Zink ist derzeit nicht wirklich festzustellen, die Preise erhöhten sich leicht. Rund um Zinn gingen die Preise deutlich nach oben, die Nachfrage ist ebenfalls eher verhalten. Auf dem Schrottmarkt wird von durchschnittlichen Zinn-Geschäften berichtet.

 

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Für Nickel geht es nun aufwärts, erhöhte LME-Notierungen sprechen für sich. Auch die Preise der legierten Schrotte V2A und V4A zogen an. Man darf gespannt sein, wie sich in den nächsten Monaten der Bedarf in der Edelstahlindustrie entwickelt, wie viel Nickel tatsächlich benötigt und verarbeitet wird. Branchenvertreter sprechen sich für das Jahr 2012 recht zuversichtlich aus. Die Nickelbestände insgesamt sind ordentlich.

 



23. Januar 2012

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Nachdem das Jahresende 2011 eher verhaltene Tendenzen auf dem Stahlschrottmarkt gezeigt hat, sind die Aussichten für 2012 im Großen und Ganzen recht günstig. Die allgemeine Wirtschaftslage der Stahlindustrie scheint stabil, die Metall verarbeitenden Betriebe erwarten sogar eine Steigerung ihrer Produktion, so dass mit einem soliden Schrottbedarf zu rechnen ist.

Aktuell zeigt sich der Schrottmarkt noch ruhig, manches Werk hat doch schon im Dezember seine Einkäufe für die ersten Wochen des neuen Jahres erledigt. Den Bedarf insgesamt kann man für Januar 2012 als durchschnittlich bezeichnen. Tendenziell wird derzeit bei den Betonstahlerzeugern mehr Stahlschrott gebraucht als bei Produzenten von Qualitätsstahl.

Auf dem Gießereimarkt ist eine ordentliche Nachfrage zu spüren, die Preise gehen leicht nach oben.

Aktuelles zu den NE-Metallen

Die Nachfrage nach NE-Metallen ist seit Dezember 2011 wieder leicht gestiegen. Besonders Kupfer steht im Blickpunkt der Experten. Denn seine Notierungen stehen gerne im direkten Zusammenhang mit dem Auf und Ab der Finanzmärkte. Während die Bestände sich weiter verkleinern, sollte der Preis stabil bleiben beziehungsweise weiter leicht anziehen.

Beim Aluminium, dessen Nachfrage in den vergangenen Wochen ebenfalls etwas gestiegen ist, zeigen sich an der LME keine nennenswerten Veränderungen: Hüttenaluminium ist etwas teurer geworden, Aluminiumlegierungen sind nahezu unverändert geblieben. Blei ist dagegen derzeit wenig gefragt: Die LME-Notierungen und die Preise für Weichbleischrott sind gestiegen.

Zink steht relativ gut da, die gestiegenen Notierungen bewirken aber auch bisweilen abwartende Zurückhaltung bei den Einkäufern. Rege nachgefragt wird Zinn, dessen Preise leicht gesunken sind. Die Analysten gehen für dieses Jahr aber von einem insgesamt eher positiven Verlauf aus.

Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Im Bereich Edelstahl sind die Auswirkungen der Euro-Krise nach wie vor marktbestimmend, anders ausgedrückt: Auch im neuen Jahr drücken die alten Sorgen. Ebenso ist ein Zuwachs in der Produktion der Stahlwerke bislang noch nicht zu erkennen.

Spannend bleibt es rund um den Nickelmarkt. In den letzten Wochen blieb der Nickelpreis hinter den Prognosen zurück.

Die Analysten erwarten für 2012 bei eher zurückhaltender Nachfrage in der Edelstahlindustrie einen Überschuss bei dem Legierungsmetall. In London gab es aktuell etwas verbesserte Notierungen und damit leicht erhöhte Preise für Nickelkathoden, V2A und V4A.




15. Dezember 2011

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Der Stahlschrott-Markt zeigt sich auch im Dezember eher verhalten. Die Marktteilnehmer lassen das Jahr geruhsam ausklingen, hoffen auf 2012 und der Handel beschränkt sich auf Geschäfte auf niedrigem Niveau mit relativ stabilen Preisen. Vor allem die Stahlwerke sind bestrebt, ihre Bilanzen zum Jahresende nicht unnötig mit der Bevorratung von Schrott zu belasten.

Dennoch blicken Experten aufgrund der inzwischen einigermaßen stabilen Konjunktur innerhalb Deutschlands positiv auf die ersten Monate im neuen Jahr 2012: Sie rechnen sich bereits für Januar einen leichten Aufwärtstrend aus und gehen davon aus, dass sich die Schrottpreise nach dem Jahreswechsel nicht weiter rückläufig entwickeln.
Auch die Auftragslage bei den Schrottverbrauchern werde sich nach ersten Einschätzungen nicht mehr erneut verschlechtern.
Einzig die Wirtschaftsvereinigung Stahl blickt weiterhin mit Sorge auf die Finanzmärkte und geht davon aus, dass weitere Turbulenzen dort die Realwirtschaft erneut negativ beeinflussen könnten.

Grundsätzlich lässt sich für den aktuellen Stand auf dem deutschen Stahlschrottmarkt folgendes festhalten: Hier und da gab es in den vergangen Tagen erste vorsichtige Preiserhöhungen, zum Beispiel im norddeutschen und ostdeutschen Markt, bei normaler Nachfrage. Lediglich im Westen der Republik sind die Notierungen weitestgehend unverändert, vor allem da aufgrund der Feiertage inklusive der Weihnachtsferien der Bedarf nahezu gedeckt ist und kein weiterer Stahl benötigt wird.


Aktuelles zu den NE-Metallen
Blei und Nickel

Alles in allem mit recht zufriedenen Bilanzen blicken die Metallhändler auf den NE-Metallmarkt 2011 zurück. Trotz vieler Einbußen, die vor allem auf die anhaltende weltweite Wirtschaftskrise zurückzuführen waren, sei die Lage unterm Strich etwas besser als die allgemeine Stimmung.

In das neue Jahr starten die Teilnehmer jedoch eher sorgenvoll: Bisher übliche Jahresabschlüsse oder das Ordern „auf Halde“ seien rar geworden, stattdessen gehe der Trend der industriellen Verbraucher eher hin zu kurzfristigen und genau überschaubaren Bestellungen.

Wenig ermutigend habe sich beispielsweise auch der Bleimarkt Ende November und Anfang Dezember entwickelt, so dass man für die verbleibenden Wochen im alten Jahr keine Belebung erwarte. Auch die LME-Notierungen stiegen jüngst nur ganz minimal. So halten viele Marktteilnehmer ihre teuer einkaufte Ware bewusst so lange zurück, bis die Preise wieder steigen.  

Der Nickelmarkt zeigt sich derzeit ebenfalls wenig optimistisch. Nachgebende Notierungen und die Meldung, dass für 2012 ein Nickelüberschuss zu erwarten ist, überschatten den Jahreswechsel. Einige Experten meinen jedoch, dass die Nickelpreise aktuell unterbewertet sind und prognostizieren einen leichten Aufwärtstrend für das kommende Jahr.


Aktuelles zum legierten Stahlschrott

Auch die Märkte des Edelstahlschrotts zeigen sich nach wie vor eher vorsichtig abwartend – die Absatzlage ist, wie in den vergangenen Wochen, überaus mäßig. Erschwerend musste bereits im Vormonat ein starker Rückgang der Nickelnotierungen an der LME hingenommen werden.

Es könnte sogar sein, dass die Talsohle für das laufende Jahr noch gar nicht erreicht ist: Die Tendenz ist nach wie vor wenig euphorisch, die RSH-Produzenten geben sich auch Richtung Jahresende verhalten und scheinen bereits einen Strich unter 2011 gezogen zu haben.

Mit einer Belebung des Marktes kann daher voraussichtlich erst im Verlauf des kommenden Frühjahres gerechnet werden.




22. November 2011

MF Global-Insolvenz bringt Umstrukturierungen auf dem Metallmarkt

Immer stärker sind die Auswirkungen der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik und die zunehmenden Sorgen um die Solvenz einiger EU-Mitgliedstaaten inzwischen auch im Metallmarkt spürbar.  

Gerade in den letzten Tagen ist erneut eine zurückhaltende Tendenz bezüglich der NE-Metalle zu spüren: Die Branche reagiert angespannt auf die aktuellen Entwicklungen. Insbesondere die kürzliche Insolvenz der US-amerikanischen Brokerfirma MF Global – angeblich die achtgrößte Insolvenz in der Geschichte der Vereinigten Staaten – führt zu großen Verunsicherungen an der Londoner Metallbörse (LME).

Die Insolvenz ist laut Medienberichten auf die milliardenschweren Wetten auf europäische Staatsanleihen zurückzuführen. Die LME reagiert mit nachgebenden Notierungen, zum Beispiel bzgl. Aluminium oder Nickel oder Zinn, und zeigt damit die zunehmend engere Verknüpfung zwischen NE-Markt und den finanzpolitischen Entwicklungen.




16. November 2011

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Im Stahlschrottmarkt sind nach der etwas zurückhaltenden Lage im Oktober auch im November weitere Einbrüche hinsichtlich des Preises zu erwarten. Wie bereits im Vormonat vermutet, zeichnet sich für das Jahresende ein befristeter Dämpfer ab, wenngleich Branchenexperten für 2012 wieder von einem stabilen Absatz ausgehen.

Einer der Hintergründe dieser Entwicklung sind die sicherlich nach wie vor hohen Stahlschrottpreise, so dass der Handel versucht, insbesondere im Bereich Lager bares Geld zu sparen, indem die Vorräte bis auf ein Minimum reduziert werden. Das bedeutet im Umkehrschluss: Bereits im Vormonat kam es zu einem Überhang von Ware, da deutlich mehr Stahlschrott dem Markt zugeführt wurde, als wieder abfließen konnte. Ebenso verfügt die Stahlindustrie weiterhin über eine gute Auftragslage, die sogar knapp zehn Prozent über dem Vorjahresniveau liegt. Auch diese Entwicklung hat vor allem im Bereich Neuschrott zu einem weiteren Preisdruck geführt.

Ganz konkret wurden die Preise in Deutschland im Schnitt um bis zu 20 oder gar 30 Euro pro Tonne gesenkt – je nach Qualität und Sorte. Auch im benachbarten Ausland zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab. Die Schweiz, die Niederlanden oder Frankreich müssen ebenso Preisabschläge hinnehmen.

Dennoch geht die Stahlbranche nicht von einem kontinuierlichen Einbruch aus, der weitreichende Folgen insbesondere für die Händler hätte. Vielmehr sehen die industriellen Betriebe in den Preiseinbrüchen der letzten Wochen einen vorübergehenden Konjunkturdämpfer und blicken weiter optimistisch in die Zukunft.



Aktuelles zu den NE-Metallen

Blei, Aluminium und Kupfer

Vor allem das rote Metall hat sich inzwischen wieder vom Preisverfall erholt, der Anfang Oktober den Markt getroffen hatte. Vielmehr gehen führende Banken inzwischen sogar davon aus, dass der Kupfermarkt, der an der Börse für das Neumaterial Ende des Vormonats bereits die magische 8.000 US-Dollar-Marke geknackt hatte, sich weiter positiv entwickelt, so dass die Prognosen für das kommende Jahr überaus optimistisch ausfallen und man vermutet, dass der Kupferpreis weiter steigen wird.
Auch die Aluminiumpreise konnten in den vergangen Wochen im Preisniveau ein gutes Stück nach oben klettern – auf bis zu 2.241,50 US-Dollar pro Tonne für die Primärqualität HG-Aluminium. Lediglich die Preise für Aluminiumlegierungen fallen leicht, bei insgesamt etwa gleichbleibenden Beständen.

Dass der Abwärtstrend an der Londoner Metallbörse für NE-Metalle vorerst ins Stocken geraten ist, dafür steht auch die Tatsache, dass sich die Lage im Bereich Blei – trotz eines wachsenden Überhangs auf dem Markt – leicht entspannt hat, auch wenn die Nachfrage weiterhin niedrig bleibt. Branchenkenner erhoffen sich jedoch von den Wintermonaten einen Aufwärtstrend, da die kalte Jahreszeit den Bleiabsatz meist vorantreibt.

Insgesamt ist der Markt im Bereich NE-Metalle damit wieder auf einem guten Niveau angekommen, wenngleich die Preise keinesfalls die Höhenlage vergangener Jahre erreichen werden.  




7. Oktober 2011

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Momentan gibt es im Stahlschrottmarkt glücklicherweise kaum gravierende Turbulenzen, obwohl dies angesichts der Krisen in den Finanzmärkten erwartbar wäre. Einer der möglichen Gründe: Die Auftragsbücher der Automobilbauer und -zulieferer sind randvoll – das bedeutet immer auch ein großes Auftragsplus für die Stahlindustrie. Auch im weiteren Verlauf des Oktober sieht es daher so aus, als bleibe der Markt weiterhin gelassen, entsprechend sind rapide steigende Preise in der Stahlschrottbranche vorerst nicht zu erwarten.

Unklar ist bisher allerdings, wie sich die Preise in den kommenden Herbst- und Wintermonaten entwickeln werden, auch wenn es derzeit so aussieht, als bliebe die Nachfrage konstant. Denn: Die Stahlwerke greifen bewusst immer häufiger auf günstige Schrottarten zurück. Diese Entwicklung könnte natürlich langfristig gesehen auch die Preispolitik bzw. die Qualitätspolitik beeinflussen und das würde sich insbesondere bei qualitativ hochwertigem Neuschrott bemerkbar machen.

Aktuelles zu den NE-Metallen
Nickel und Kupfer

Aufgrund der global schwächelnden Konjunktur und den Finanzkrisen, die weiterhin die Medien dominieren, reagiert nun – anders als im Bereich Stahlschrott – erstmals in diesem Jahr die Londoner Metallbörse (LME) mit einem merklichen Kursverlust bei NE-Metallen. Die allgemein schlechten Wirtschaftsprognosen und die zurückhaltende Politik der Banken, die sich in der Metallbranche in den ersten zwei Dritteln des Jahres 2011 kaum im Preis bemerkbar machten, zeigen nun doch langsam Wirkung –  mit der Konsequenz, dass die Prognosen bei NE-Metallen bis Endes des Jahres nach unten korrigiert werden müssen.

Dies gilt insbesondere für Nickel und Kupfer. Auch wenn nach wie vor beide NE-Metalle auf einem einigermaßen soliden Sockel stehen bezüglich Angebot und Nachfrage, gingen die Preise jetzt doch merklich zurück. Bei Nickel etwa lagen die Notierungen erstmals seit langer Zeit sogar unter der 20.000-US-Dollar-Marke an der LME. Hier wird im Vergleich zu Kupfer die Entwicklung bis Ende des Jahres noch kritischer bewertet, da bereits ein Überhang von einigen Tausend Tonnen auf dem Markt vorhanden ist. Derzeit zeichnet sich also der Trend ab, dass die Edelstahlindustrie weltweit eher verhalten agiert – und das führt zu einer allgemein eher pessimistischen Stimmung.




19. September 2011

Aktuelles zum Stahlschrottmarkt

Bislang geht die Wirtschaftsvereinigung Stahl davon aus, dass sich die Turbulenzen an den Börsen nicht zwingend negativ auf die Stahlproduktion in Deutschland auswirken wird. Allerdings sei dies vorerst lediglich eine Prognose. Konkrete Aussagen könnten erst im Lauf der Zeit getroffen werden.
Zumindest sind bis September 2011 keine großen Auftragsflauten diesbezüglich zu verbuchen gewesen. Vielmehr sei die Stahlproduktion im August 2011 sogar im Vergleich zum Vorjahr um rund fünf Prozent angewachsen.

Dennoch sind neben dieser zuversichtlichen und eher positiven Entwicklung leichte Schwächen im Stahlschrottmarkt erkennbar – auch in den europäischen Nachbarländern wie Luxemburg, Frankreich oder Italien. Dies mache sich insbesondere an Preisabschlägen im September 2011 in Deutschland mit rund 5 bis 15 Euro pro Tonne Stahlschrott bemerkbar. Einzig die Türkei hat eine leicht gestiegene Nachfrage zu verzeichnen, wünscht dafür jedoch hervorragende Qualitäten.

Aktuell bewegen sich die Preise in der Gießereibranche relativ konstant zwischen -5 und -10 Euro pro Tonne Stahlschrott. Hier kristallisiert sich ein leicht gestiegener Bedarf heraus.


Aktuelles zu den NE-Metallen
Kupfer

Gerade bei den NE-Metallen hat die Schrottbranche schon bessere Zeiten gesehen. So scheint es derzeit, dass von allen Industriemetallen insbesondere der Kupferpreis unter der Krise der Finanzmärkte zu leiden hat. War die Preisentwicklung über die erste Jahreshälfte hinweg noch leicht gestiegen, so mussten seit Mitte August deutliche Einbußen hingenommen werden: Der Kupferpreis pro Tonne ist seither um mehrere Hundert Euro zurückgefallen.  Über die Prognosen bis Ende des Jahres entscheiden daher die nächsten Wochen.

 
Johann Döring KG
Bellingerstr. 22
D-36043 Fulda

Telefon: 0661-4 10 24
Telefax: 0661-4 10 25

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.00-16.00 Uhr

E-mail








  Impressum